Die Reformationskirche zurück

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Die Kirche wurde von 1903 bis 1905 nach Plänen des Architekten Otto March errichtet.

Sie wurde bei Bombenangriffen im 2. Weltkrieg schwer beschädigt und konnte erst 1958 bis 1961 wieder aufgebaut werden. Im Zuge des Wiederaufbaus wurde die ursprüngliche Achse mit ihrer Ausrichtung nach Osten geändert. Die Kirche ist mit ihrem Altarraum jetzt nach Süden ausgerichtet.

Ihre besondere Beleuchtung und Ausstrahlungskraft erhält die Kirche heute durch ein 15 m hohes farbiges Betonglasfenster von Eugen Keller aus dem Jahre 1961. Es stellt die nach Christus strebende Schöpfung dar. Wendet man den Blick nach oben, sieht man Christus auf einem Regenbogen sitzen. Er hält die Füße auf der Weltkugel. Die aufsteigenden Linien der Betonkonstruktion führen zu Christus hin und drücken die Bewegung der Schöpfung aus. Auf dem mittleren wie dem linken und rechten Fenster sind zu Christus strebende Menschen und Tiere dargestellt. Links erkennt man z.B. Elefanten und Antilopen, rechts den Mond mit Sternen, einen Adler, Fische und Schlangen.

Die Kirche besitzt eine dreimanualige Peter-Orgel mit elektrischer Traktur.

Die Kirche ist bis auf montags die ganze Woche tagsüber zur Besichtigung und Andacht geöffnet.